Gedicht vom Tannenbaum

Nun ist es wieder Weihnachtszeit.
Wald und Flur sind weiß verschneit.
Dort steht Familie Tannenbaum,
schlummert still in süßem Traum.

Der Vater mächtig, die Mutter prächtig,
der Tannensohn ein wenig schmächtig.
Was für eine Familienpracht
in dieser schönen Weihnachtsnacht.

Am Firmament die Sterne funkeln,
zwei Schatten nähern sich im Dunkeln,
das Käuzchen ruft, der Mond scheint hell,
ein kurzer Schlag, es geht sehr schnell.

Bäumchen ward im Schlaf geschlagen,
von Männerhänden weg getragen.
Maria hat ein Kind geboren,
Frau Tannenbaum hat eins verloren.

Verfasser unbekannt

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Pampers unterstützt UNICEF – eine Packung eine Tetanusimpfung

Eine lobenswerte Aktion wie ich finde. Pampers unterstützt UNICEF. Der Kauf einer Packung Pampers sorgt für eine Tetanus Impfdosis für je ein Neugeborenes und seine Mutter.

Tetanus ist eine bakterielle Infektion, die sehr schwer bis tödlich verläuft, weil sie die muskelsteuernden Nervenzellen angreift und so zu schweren Krämpfen (Wundstarrkrampf) führen kann. Im Kampf gegen diese Krankheit sind auch Heiner Lauterbach und seine Frau Victoria als Unicef Botschafter dabei.

Auch per Klick in Facebook kann man die Aktion unterstützen, denn irgendwann ist das Kind ja nun mal aus dem Windelalter heraus.

Nähere Informationen zur Aktion auf Facebook:

Pampers Aktion bei Facebook

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Die Annehmlichkeiten der Aschewolke des Eyjafjalla

oder

Endlich ohne Fluglärm

Es tut mir sehr leid, um gestrandete Passagiere und Unanehmlichkeiten die Reisende momentan haben.

Jedoch wir hier, die wir südlich von Mainz (Lerchenberg) in der Einflugschneise zum Frankfurter Flughafen wohnen, gefällt die Lage mehr, als dass sie uns belastet. Ruhig Schlafen ist das Eine. Ein ruhiger Nachmittag bei schönem Wetter im Freien, was sonst unmöglich ist, ist das Andere. Schönes Wetter ist meistens mit Ostwind verbunden, wenn dieser herrscht, dann haben wir hier die Flugzeuge. Besonders abends wenn man die Scheinwerfer der Flugzeuge am Himmel sieht, wird einem bewusst, was sich hier abspielt. Und ich bin mir bewusst, dass es woanders noch sehr viel schlimmer ist.

Kleines Beispiel: Am Vormittag des Sonntag 11.4. war ich noch, wie so oft sehr genervt. Ich hatte mich in der Badewanne ausgestreckt um HR1 Talk zu hören. Eine Sendung die ich sehr mag, ebenso wie den Samstag mit Werner Reinke. Ich nehme mir dann ein kleines CD Radio und verschwinde im Badezimmer. Leider war es eine Qual an dem besagten 11.4. zu hören, da durch die Flugzeuge kein störungsfreier Empfang möglich ist mit einem kleinen Ottonormalradio. Es ist ewig ein Zischen und Rauschen zu hören und man muss den Sender nachstellen, was nur für wenig und kurzfristige Besserung sorgt. Manchmal kann man gar den Sprechfunk der Piloten hören, kein Scherz! Ganz schlimm ist davon auch der Radiowecker betroffen. Mit was für Geräuschen man da manchmal morgens geweckt wird…

Längerfristig bleibt nur die Umstellung auf ähnlich gute Geräte wie das was wir im Wohnzimmer stehen haben.

Das Schlimme ist, es gibt neue Pläne. Wenn der Flughafen ausgebaut ist, soll es eine erneute Änderung der Flugrouten geben und wir haben dann auch startende Flugzeuge hier über uns. Man kann sich vorstellen dass uns das nicht freudig stimmt und ich allen Anwohnern hier nur anraten möchte, die aktuelle Petition im Bundestag für ein Nachtflugverbot online mitzuzeichnen, bzw. sich an den Unterschriftensammlungen hier zu beteiligen.

Weiterführende Links

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Kinderfernsehen in Vulgärsprache oder bin ich zu empfindlich?

Ich bin mal wieder in Meckerlaune und habe gerade eine Mail an den KIKA geschickt!

Unsere Tochter schaut liebend gerne die Wissenssendungen wie “Wissen macht Ah” oder “Willi wills wissen” oder auch “Pur +”.

Leider war Pur + gestern abend eine Sendung der weniger erfreulichen Art. Im Beitrag über die Übertragung von Bakterien und Viren der an sich ja sehr gut war, wurde immer wieder das Wort “Rotz” genannt. Ich bin noch so erzogen worden, dass es sich nicht gehört, so ein Wort zu sagen und auch in Wikipedia steht erklärt dass das umgangs- bzw. vulgärsprachlich für Nasensektret ist. Konnte man da nicht sagen “Nasensekret”? Muss man Kinder unbedingt zur Vulgärsprache erziehen?

Es geht ganz sicher auch anders. Trauen wir den Kindern ruhig mal etwas zu! Oder hat man Angst, wenn man nicht die Sprache der Kids spricht, man erreicht sie nicht? Nein man erzieht sich die Kinder doch erst dahin. Fernsehen hat Vorbildwirkung auf die Kinder frei nach dem Thema “was im TV gesagt wird, ist gut!” Doch “Rotz” ist kein schönes Wort. Gerne hätte ich die Stellungnahme eines Verantwortlichen zum Thema!”

Muss das sein? Bin ich am Ende zu empfindlich?

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Paul McCartneys Eröffnungskonzert in Hamburg

Zum Teufel mit der deutschen Pünktlichkeit

Paul McCartney einer der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten der mit den Beatles bekannt wurde, hatte sich am Abend des 02. Dezember in Hamburg angesagt. Dort wo er mit den Beatles durch harte Arbeit und karge Lebensbedingungen akribisch am Aufstieg und der Legende der Beatles gearbeitet hatte, hat er auch seine bis Weihnachten andauernde Europatournee eröffnet.

Der Mittwoch veranlasste bereits zu bester Laune bei strahlendem Sonnenschein in Hamburg. Die Colorline Arena öffnete gegen 18:00 Uhr ihre Türen um die Fans einzulassen. Jedoch mussten sich diese bis ca. 20:30 Uhr vor den Türen des Innenraums gedulden. Aushängende Hinweiszettel wiesen darauf hin, dass aus produktionstechnischen Gründen das Konzert erst um 20:15 Uhr beginnen soll. Vor den Türen befand sich Wachpersonal. Man hörte Paul auch vorher schon spielen. Die Ordner wurden vom Publikum immer wieder aufgefordert doch die Leute einzulassen. Ihre Anweisung sah vor, den Einlass nach Aufforderung durch Lautsprecher zu beginnen.

Verständlich dass die Menschen sauer waren. So hatte man viel Geld, Zeit und Mühe investiert um den großen Meister, Sir Paul McCartney, in Hamburg live zu erleben. Soweit kann man das alles nachvollziehen.

Wer die Hintergründe kennt, gelangt vlt. zu einem etwas milderen Urteil. So hatte hatte am Vorabend Xavier Naidoo in der Colorline Arena ein Konzert gegeben. Jedoch schritten die Abbauarbeiten am Vormittag des 2.12. dann nicht so gut voran und das Team von Paul McCartney gelangte nicht rechtzeitig in die Halle für den Aufbau der eigenen Anlagen. McCartneys Show bot tolle Lichteffekte, Einspielungen von Videosequenzen und ein Feuerwerk, also man nimmt an, dass man Zeit braucht das alles aufzubauen und so einzustellen, dass es in der Colorline Arena auch entsprechende Wirkung entfaltet. Dafür gibt es dann am Ende den Soundcheck. Ich weiß nicht, wie lang man sonst für diese Prozeduren braucht. Auf jeden Fall hatte man wohl weniger Zeit als geplant zur Verfügung und das zum Auftakt der Tour, also am ersten Abend.

Paul McCartney jedoch wäre nicht da wo er jetzt ist, wenn er nicht entsprechend perfektionistisch gewesen wäre bisher. Die Show sollte genauso aufgeführt werden wie geplant und ein Künstler hat nach entsprechenden Vorbereitungsarbeiten auch Zeit für eine kurze Pause und zum Umziehen nötig.

Die Betonung liegt hier auf dem Wort Künstler.

Ein Mann, der alles erreicht hat, der Höhen und Tiefen des Lebens gleichermaßen kennengelernt hat. Ein Künstler dem im Leben nichts geschenkt wurde, der von der Queen zum Ritter geschlagen wurde, der sich für Nachwuchskünstler ebenso einsetzt wie er Engagement für die Umwelt zeigt. Hat er es verdient zu Beginn eines Konzerts mit Pfiffen und Buh Rufen empfangen zu werden?

NEIN! Vielmehr sollten wir uns freuen dass es ihn noch gibt. Dass er sich nicht zur Ruhe gesetzt hat, sondern dass wir erneut Gelegenheit bekommen haben, seine Kunst live zu erleben. Der Mann hat uns schon soviel gegeben. Konnte man über die Verspätung nicht einfach hinwegsehen und sich auf das nahende Konzerterlebnis freuen?

Ich habe versucht mich nicht von der Stimmungsmache mancher Zuschauer beeindrucken zu lassen, habe mich entspannt und auf das Konzert gefreut. Ich hab jede Minute die Sir Paul auf der Bühne stand genossen. Das Erlebnis an diesem Abend war einmalig, ein Highlight was mir ewig in Erinnerung bleiben wird. Danke dafür!

Den Besuchern der nächsten Konzerte des Sir Paul McCartney wünsche ich viel Spaß.

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