Kita Streiks – elf Prozent Angebot inakzeptabel?

Meine letzten Informationen von Seiten der Kita Erzieher war, dass es neben Rückenschmerzen und Lärm vornehmlich um die Einkommen und Absicherung der jungen Erzieher gehe, diejenigen für die die neuen Tarifverträge aus dem Jahr 2005 gelten.

Die Arbeitgeber legten am Wochenende ein Angebot über elf Prozent vor, welches im großen und ganzen diesen jungen Erziehern zu Gute kommen sollte. In der Wirtschaft ist dieses wohl nur noch in Unternehmungen in absoluten Konjunktur-Hochpahsen möglich. Trotzdem lehnt man das Angebot ab und streikt weiter. Sowas wie Zurückstecken zu Gunsten Dritter ist leider eine Vision aus vergangen Zeiten. Zu Zeiten der Wirtschaftskrise mit der höchsten Neuverschuldung aller Zeiten brechen harte Zeiten an für die Kommunen und am Ende auch für unsere Kinder. Denn Investitionen in Bildung und Erziehung müssen so wohl erstmal hintenan stehen. Und so geht er weiter der Kampf um noch mehr Geld auf dem Rücken der Eltern und Kinder.

Für mich nicht mehr nachvollziehbar. Der Streik für die persönlichen Interessen der Gruppe der Erzieher lenkt in meinen Augen von weitaus größeren Problemen in unserem Land ab.

Der aktuelle Bildungsstreik der Schüler und Studenten prangert die immer größer werdenen Miseren im deutschen Bildungssystem an. Eine schwerwiegende Problematik, die es zu unterstützen gilt. Auf den Schultern dieser Schüler und Studenten lastet unserer aller Zukunft.

Lesen Sie dazu:

Bildungsstreik der Schüler und Studenten

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Kartoffelpuffer a la Heike

So, jetzt ist mir die Antriebswelle meiner Küchenmaschine abhanden gekommen, vermutlich im Biomüll gelandet und ich wurde gebeten ein Kartoffelrezept niederzuschreiben. Dabei tropft mir nun der Zahn und ich kann selber keine Kartoffelpuffer backen. Eine Tüte Mitleid bitte für mich. Hier also das Lieblingsrezept von mir und meiner kleinen Tochter:

Für die Kartoffelpuffer brauchen wir

  • 1,5 kg Kartoffeln (je frischer, je leckerer)
  • 2 Eier
  • 3 El Mehl
  • 1 kleine Zwiebel
  • Öl zum Ausbacken

sowie eine gute Bratpfanne

Die Zubereitung
Die Kartoffeln werden gerieben mit einer Kartoffelreibe. Das sind jene Teile in den Küchenmaschinen, die mit Löchern ausgestanzt sind und so hässliche Haken haben, wo man sich leicht verletzen kann. Wenn man diese nicht zur Hand hat, wie in meinem Falle, denn bei meiner neuen Küchenmamsell ist diese Scheibe leider kein Zubehör, anscheinend kennt man in Holland keine Kartoffelpuffer, dann nehme man die einfache große Reibe. Daraus entstehen dann lange Kartoffelstreifen. Da wir allerdings keine Rösti, sondern Puffer backen wollen, brauchen wir einen richtigen Kartoffelbrei aus rohen Kartoffeln. Deshalb werden die Kartoffelstreifen dann nochmal mit dem scharfen Schneidemesser der Küchenmaschine zerkleinert, bis wir eine breiige Masse haben, etwas grober Anteil ist nicht schlimm.

Wenn man etwas länger braucht zum Ausbacken, empfehle ich einen Spritzer Essigessenz zur Masse zu geben, damit sie schön hell bleibt. Dann schneidet man die Zwiebel in Würfel, rührt die Eier und das Mehl kräftig unter. Dazu kommt noch eine gute Prise Salz.

Das Ausbacken:
Das Öl sollte in der Pfanne schwimmen, auch wenn diese gut beschichtet ist. Darin werden dann die Puffer ausgebacken. Eine kleine Kelle Kartoffelmasse in die Pfanne geben und ausbacken. Hinterher lege ich die Puffer auf ein Stück Küchenrolle um etwas Öl aufzusaugen.

Dazu mögen wir gerne eine Möhrenrohkost zum gesunden Ausgleich und eine Schale Apfelmus. Beim Apfelmus kann man zur gesunden Aufwertung zusätzlich einen rohen Apfel unterreiben.

Wir wünschen guten Appetit!

Kartoffelpuffer cross und lecker

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Streik der Kindertagesstätten – wo bleiben die Kinder?

Mit Interesse verfolge ich alles was zum Thema Streiks in den Kindertagesstätten momentan so nach außen dringt. So habe ich auch heute Morgen das Interview von Marion Kuchenny auf HR1 mit dem Verdi Vertreter gehört. Für die kritische Hinterfragung möchte ich einmal Danke sagen.

Kinderzeichnung mit Aufschrift Streik

So Dinge wie “den ganzen Tag auf den kleinen Stühlen” und “der dauerhafte Lärm” sind mir nämlich ebenfalls sauer aufgestoßen. Wer zwingt denn die Erzieher zum Sitzen auf den Stühlen? Die sind ja nun für die Kinder gedacht. Es sollte doch wohl möglich sein einen Stuhl für die Erzieher in den Raum zu stellen!

Weiterhin der Lärm: der Lärm ist enorm. Das ist richig. Mir würde das nicht gefallen, ein Grund warum ich nicht Erzieher geworden bin. Doch ich möchte feststellen, auch die Kinder leiden unter dem Lärm. Meine Tochter macht der Lärm sehr zu schaffen. Sie besuchte eine Kinderkrippe die bestens ausgestattet war. Zehn Kinder auf zwei, zeitweise drei Erzieher das war wunderbar, nahezu paradiesisch. Der Wechsel zum Kindergarten fiel schwer. Plötzlich waren da 25 Kinder und auch nur zwei Erzieher in einem Raum. Holte ich das Kind nachmittags ab, war sie deutlich gestresst. Am liebsten war ihr immer das Spiel im Garten, denn dann war es weniger laut. Oftmals war sie trotz Mittagsschlaf nach 15:00 Uhr schon wieder sehr schlapp, müde und schlief im Auto auf dem Heimweg ein.

Wenn man jetzt streikt und als Ergebnis herauskommt, dass man hergeht und die Gruppenstärken in den Kindertagesstätten reduziert, mehr Erzieher einstellt, diese besser ausbildet, die Gebäude mit Lärmschutz ausstattet, große Räume entsprechend präpariert würden, würde ich das gerne unterstützen. Die Realität jedoch sieht so aus, dass in den Kindertagesstätten wie bei uns eine Kita mit Hort für Schulkinder, noch Krippenkinder aufgenommen werden sollen.

Was man tut, ist streiken für mehr Geld.

Wie hängt das zusammen? Es bleibt der Lärm, an den Arbeitsbedingungen und Lebensbedingungen für die Kinder hat sich dann ja noch immer nichts geändert. Die Kinder leiden weiterhin darunter. Es leiden schon die Großen und so ein Haus ist einfach nicht ausgestattet, für ein Kleinkind was Ruhe und Rhytmus und noch sehr viel Fürsorge braucht. Den Älteren wird die ohnehin knappe Zeit der Erzieher gestohlen, denn die müssen sich mehr um die Jüngeren kümmern.

Deshalb müsste man mal zum Streik für die Kinder aufrufen, doch diese haben hier keine Lobby.

Es steht heute morgen in der Tageszeitung zu lesen, dass man bei den Streiks die Unterstützung der Eltern hat. Ich frage mich nur inwiefern? Denn man informiert uns ja nichtmal umfassend. Mir wurde am Montag auf dem Gang zugerufen dass in naher Zukunft gestreikt wird. “Wir bitten um Eure Unterstützung” Ja wie denn, wenn man es nicht schafft uns entsprechend zu informieren?

Auf meine Nachfrage gestern in der Kita konnte man mir noch immer nicht mitteilen, wann denn nun genau in der Kita gestreikt wird. Ich bin selbständig tätig. Wir haben keine Verwandschaft hier. Ein Streik in der Kita (meine Tochter besucht den Hort) geht von meiner Arbeitszeit ab. Sprich, was ich nicht arbeiten kann, fehlt mir und meinem Kind im Portemonnaie, da ich wegen des Teilzeitplatzes eben auch nur Teilzeit arbeiten kann.

Es tut mir leid, ich kann die Streiks nicht uneingeschränkt unterstützen. Da wäre mehr Aufklärung und Überzeugungsarbeit zu leisten. Und es sollte mal an die Kinder gedacht werden.

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Überforderung durch Unterforderung

Kinder sollen alles gründlich lernen
also denken wir
müssen wir gründlich lehren
gründlich heißt
von Grund auf
und systematisch
also denken wir
fangen wir mit der 1 an
natürlich nicht am ersten Schultag
doch nicht sofort
nicht gleich in den ersten Wochen
wir wollen ja
die Kinder nicht verprellen

1+1=2
bis Weihnachten haben wir uns
hochgearbeitet
bis zur 10 (zehn)
nun brauchen wir
wir alle brauchen nun eine Pause
wie gut dass Ferien sind
aber dann
irgendwann
und unausweichlich
ist Januar
soll ich nicht
vielleicht besser
doch warten bis
nach Karneval
oder trau ich mich
schon jetzt
heraus mit solchen
Ungeheuerlichkeiten
wie 5+6

schlaflose Nächte
es ist soweit
heute Kinder gibt es etwas ganz
besonderes
da platzt es aus einem heraus
laut und triumphierend
11

elf
nein jaa schon
nein Karli
so
einfach
ist das nicht
5+6 ist 5+5
und noch 1 dazu
weil 6 ist 5 und 1
und wenn Du von 6
1 abziehst ist das wieder 5
also musst du
der 6 die 1 nehmen
die behältst Du
im Kopf
oder in der Hand
oder in der Hosentasche

ich nehme jetzt die erste 5
die ganz unversehrte 5
gebe dann die angeknabberte
6 dazu
die ja eigentlich keine richtige 6 ist
und habe jetzt
aber Kinder das haben wir doch
Wochenlang geübt
wieso kann das keiner behalten
5+5 ist
also haben wir jetzt
10
natürlich
ganz sicher ihr könnt es glauben
aber 10 sind ja noch nicht genug
wir wollten
was wollten wir
ja richtig
wir wollten wissen
wir wollten doch

oder
also wir wollten wissen
wie viel 5+6 ist
was fehlt uns denn jetzt noch
Kinder ihr könnt
euch gar nichts merken
mein Gott sind die Kinder heutzutage
unkonzentriert
uns fehlt die 1
die 1 von der angeknabberten 6
na egal
die tun wir jetzt dazu
wie
wer hat gefragt wo dazu
jetzt bist du dran Karli

Karli wie viel ist 5+6
aber Karli schweigt
kein Wort kommt über seine Lippen
seine Augen schauen ins Leere
er ist nicht schulreif
denkt die Lehrerin
er verweigert die Leistung
ich rufe die Eltern an
der muss zum Schulpsychologen

Monika Kubovsky

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Oliver Pocher – Verschwendung oeffentlicher Gelder

Was ich da gerade in der ARD bei Schmidt und Pocher sehen musste bringt mich aus der Fassung. Da findet in Köln ein Konzert von Sarah Connor statt und Herr Pocher muss dazu eine Show abziehen. Ich bin nicht wirklich Fan der Sängerin doch was da kam war unterste Schublade. Herr Pocher verkleidet sich als Mark Terenzi und lässt ein paar Sprüche los die sitzen. Dass das Konzert sch… war, war noch der harmloseste.

Ungeniert geht er her und schleckt ein paar Mädchen ab die da so herumstehen, eindeutig minderjährig. Danach gibt er seine doch so witzigen Bemerkungen über Sarah Connor, ihr Konzert und ihr Liebesleben zum Besten. Und wir sollen darüber tatsächlich lachen?

Gibt es keine Grenzen, keinen Respekt und keinen Anstand mehr im deutschen Fernsehen, nichtmal mehr im öffentlich rechtlichen? Ich bin nicht bereit für derartige Entgleisungen weiterhin Gebühren zu löhnen. Auf der anderen Seite diskutiert und lamentiert man die Talkshows rauf und runter, warum die Gewaltbereitschaft bei den Jugendlichen immer größer wird. Ja ist das denn ein Wunder, wenn es keinerlei moralische Grenzen mehr gibt? Da werden Menschen beleidigt und man soll darüber noch lachen?

Nein, tut mir leid. Ich finde das war eine fragwürdige Veranstaltung. Die Jugend findet es sicher gut. “Wenn Pocher das kann, können wir das auch” Und so kommt dann Motzen, Pöbeleien, Mobbing in der Schule und sonstwo.

Es ging ja bereits durch die Medien, dass Herr Schmidt in Zukunft alleine weiter machen wird. Besser so! Die Frage ist wann? Jeder Tag eher ist ein guter Tag und ein Gewinn fürs öffentlich rechtliche Fernsehen.

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